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Garmin | Helmsprechanlage | Rangier-As

Wenn man zum lesen eine Brille braucht, wird das lesen von Karten auf dem Motorrad recht mühsam. Deswegen habe ich mir schon 2001 meinen ersten Garmin gekauft.

Heute habe ich einen Garmin Zumo 500 am Motorrad. Der Zumo ist speziell fürs Motorradfahren entwickelt worden. Er hat ein Touchscreen-Display was die Bedienung auch mit Handschuhen recht einfach macht, die Navigation erfolgt per Autorouting (was manchmal nervend ist) und Sprachausgabe - was erst recht nervend sein kann wenn man die geplante Route verlassen muss. Solange man aber auf der geplanten Strecke fahren kann, ist die Navigation und Bedienung recht einfach. Mein Zumo hat eine 8 GB SD-Card für Kartenmaterial von ganz Europa und sehr viel Musik (er ist auch ein MP3-Player.) Verbunden ist er mit der baehr Helmsprechanlage per Kabel und per Blauzahn mit dem Handy. Somit hilft er mir nicht nur beim Navigieren sondern unterhält mich mit Musik und lässt mich telefonieren (diese Funktion ist aber auf Grund der Nebengeräusche nur bedingt nutzbar.) Bei Garmin finde ich gut dass man die Route am PC planen kann, und auch nachher in den Tracklogs sehen kann, wo man lang gefahren ist. Die Tracklogs nutze ich auch um in meine Bilder GPS-Informationen zu schreiben.

Mit Garmin habe ich wie schon geschrieben seit 2001 Erfahrung, da habe ich mir im Juli den Garmin StreetPilot GPS mit SW-Display, mit einer 32 MByte Datenkarte und der MapSource CD Deutschland gekauft. Für die Befestigung am Mopped hatte ich mich für eine RAM-Mount-Halterung entschieden. Das auf eine 32 MByte Datenkarte nicht allzu viel Kartenmaterial geht, ist wohl klar. Das die Übertragung vom PC über die serielle Schnittstelle auch nicht schnell war, ist auch klar. Somit hat die Routenplanung schon eine Weile gedauert. Aber nach der ersten Fahrt damit war schon klar, dass sich der Aufwand voll gelohnt hat. Der StreetPilot GPS konnte (bei richtiger Planung) die Route wie bei Autorouting anzeigen. (und nicht als Luftlinie zum nächsten Punkt). Allerdings funktionierte dass nicht mehr mit der MetroGuide Europa die ich mir Anfang 2002 gekauft hatte.

So kaufte ich im Sommer einen GPSmap 176c. Der konnte mehr, war schneller aber zeigte die Route nur als Luftlinie an. Den 176c haben wir dann auch erstmals zum Wandern eingesetzt, wobei sich die Vorteile des GPS beim Wandern erst langsam gezeigt haben. Am Motorrad war das Gerät wirklich super. Durch die Vielzahl der Routenpunkte die man eingeben konnte, hatte man jederzeit den Durchblick wo es lang geht. (Vorausgesetzt, das man bei der Erstellung der Route gut gearbeitet hat - sonst stand man schon mal ratlos an einer Kreuzung.) Die Erfahrungen die ich hierbei mit Luftlinien-Routing gemacht habe sind mir aber noch später in Ländern, von denen es keine Autorouting fähigen Karten gab (Slowenien, Tschechien) sehr von nutzen gewesen. Für das Wandern mit GPS ist das Luftlinien-Routing eine Voraussetzung.
Der große Tracklog des 176c, war auch hilfreich, wenn man mal neue Strecken erkundet.

Anfang 2004 brachte Garmin dann das GPSMAP 60C heraus, was dann bei mir den 176C abgelöst hatte. Es hatte intern 56 MB Speicher, ein tolles Farbdisplay und konnte für mich erstmalig Autorouting! Zudem kann es mit zwei AA-Batterien an die 10 Stunden laufen, also ideal zum Wandern. Genug Speicher für Wegpunkte und Tracklog hat das 60C auch. Das Display war fürs Motorradfahren durchaus groß genug, aber die kleinen Tasten waren mit Handschuhen schwer zu bedienen. Auch der Speicher für Karten war recht klein, obwohl bei guter Planung auch für größere Touren die Karten ladbar waren.

2006 war ich dann aber zum Tauschen bereit, als das 60Cx auf den Markt kam. Optisch unterscheiden sich die Geräte kaum, aber man kann jetzt eine MicroSD-Card in das Gerät stecken (ich habe 1 GB) und es hat einen besseren GPS-Empfang (SiRFstar III Chipset). Das 60Cx nutzen wir auch heute noch zum Wandern oder auch in unbekannten Städten. Hier ist es Aufgrund der langen Akkulaufzeit und durch die Wasserdichtigkeit ein prima Begleiter.


Ich habe seit 1997 eine baehr Helmsprechanlage (MKA Vario SMS 01 AU). Früher hatte ich auch noch das CB-Funkmodul VGF 01 und dem Anzeige- und Steuermodul SMA 01, wovon ich mich aber in 2006 getrennt habe. Die Anlage hat Anschlüsse für Fahrer und Beifahrer, einen Radioeingang und eine Schnittstelle, die für das Funkgerät gedacht ist, an der ich jetzt den Garmin habe. baehr war und ist wirklich nicht billig, ist aber wirklich klasse. Während der Fahrt Radio hören oder mit dem Beifahrer reden ist schon toll. Die Anlage passt die Lautstärke nach dem über das Mikrofon im Helm gemessenen Geräusch an. Somit ist die Verbindungsqualität bis über 160 km/h klasse. Und man hat auch nicht ständig das Rauschen aus dem Helm des Beifahrers in den Lautsprechern. Der Platzbedarf mag manchen abschrecken, bei einem Tourer passt auch das. Den Einbau der Sprechsätze in die Helme habe ich von baehr machen lassen. Es liegt auch hierfür eine Einbauanleitung bei, mir war es aber zu riskant, die damals ganz neuen Helme zu zerlegen. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit die Anschlusskabel am Helm selbst getauscht.


Ich habe seit 1999 das Rangier-As von der Firma Becker-Technik. Da ich auch zu denen gehöre, die ihr Motorrad quer am Ende der Garage stehen haben, wollte ich mir das Rangieren doch erleichtern. Ich hatte hierzu schon selbst einige Bastelversuche gestartet, die aber alle recht erfolglos endeten. Es gilt halt, über 250Kg auf wenigen Rollen und in geringer Höhe (weil sonst das Aufbocken unmöglich wird) durch die Garage zu schieben. Die Fa. Becker hat hier eine stabile Konstruktion entwickelt, die Motorräder bis 400 kg tragen kann. Die Grundplatte ist sehr groß (ca. 45 cm x 23 cm), hat eine Gummiauflage und ist an der Oberseite ca. 1,5 cm über dem Boden. Die vier bremsbaren Rollen haben rund 5 cm Durchmesser. Grundplatte und Halterung für die Rollen sind aus einem Stück ca. 8 mm starkem Metall gebogen. Es gibt keine Schweißstellen. Das Teil sieht sehr stabil aus. (In 2005 habe ich mal die Rollen gewechselt.) Als Zubehör habe ich seit 2006 einen Ausleger für den Vorderreifen, da vorne bei der GT sehr viel Gewicht liegt und das Schieben mit Bodenkontakt des Vorderrades sehr schwer war. Ich möchte diesen kleinen Helfer nicht mehr missen.